Geschichte 15

Schule, Chaos und ein Hauch Magie

Eine satirisch-fantastische Schulgeschichte über einen versperrten Chemiesaal, Maximilians sehr freie Auslegung von Forschung und die Frage, wie viel pädagogische Gelassenheit eine Schule eigentlich gleichzeitig aufbringen kann.

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Geschichte 15

Die Wilhelm-von-Maßstäbe-Gesamtschule war kein gewöhnlicher Ort, was natürlich sofort auf der Hand lag, wenn man ihren etwas bemühten Namen bedachte. Sie war eine Schule wie jede andere, abgesehen von der Tatsache, dass sie von einem Geist mit einer Schwäche für trockenen Sarkasmus und rote Schrift heimgesucht wurde.

Der Schulleiter, Herr Einmal noch und ich werde… , war der Typ Mensch, der immer den Eindruck vermittelte, als hätte er gerade eben beschlossen, das ganze System noch eine letzte Chance zu geben, bevor er endgültig seinen „Lebensplan B“ umsetzte.21

Freddy, der Schulsozialarbeiter, war ein massiger, schlitzohriger Typ, der stets den Eindruck machte, als habe er in seinem Leben mehr Probleme gelöst, als die Schule überhaupt produzieren konnte – und die Schule war darin ausgesprochen effizient. Sabina hingegen, seine Kollegin, war das Gegenteil: voller grenzenlosen Optimismus, einer mitfühlenden Miene und der Angewohnheit, wirklich jede Regel auf eine Weise zu verstehen, die mit Sicherheit in keinem Handbuch stand.

Heute hatten sie es mit einem besonders kniffligen Fall zu tun.

Freddy, Sabina, der Schulleiter und der Geist der Schule mit Hamsterskelett besprechen in einem düsteren Büro den Fall von Maximilian, der sich im Chemieraum eingeschlossen hat. Alles im vertrauten dunkelblau-goldenen Fantasy-Stil.
Wenn auf dem Tisch bereits die Schadensbegrenzung lag, war das gewöhnlich ein Hinweis darauf, dass der eigentliche Schaden noch aktiv arbeitete.KI-generiert

„Also, was genau ist das Problem?“ fragte Freddy, während er seine Kaffeetasse balancierte, die eine gewagte Behauptung wie „Problem gelöst, bevor du fragst!“ zierte.

„Maximilian aus der 8b hat den Chemiesaal gesperrt, um seine Forschung zu beenden“, begann Sabina, wobei sie das Wort Forschung mit einer Gestik versah, die auf so ziemlich alles außer seriöse Wissenschaft hindeutete.

„Klingt harmlos. Wahrscheinlich irgendein Vulkanausbruch mit Backpulver“, brummte Freddy.

„Er hat angekündigt, damit den Lehrer in die Luft zu sprengen.“

„Ah“, sagte Freddy. „Typischer Dienstag.“

Vor einem verschlossenen Chemiesaal stehen Freddy, Sabina, der Schulleiter und der Geist. Durch die Glasscheibe sieht man Maximilian mit Schutzbrille und Reagenzgläsern an einer wilden Versuchsanordnung arbeiten.
Der Blick durch die Tür bestätigte, dass Maximilian den Begriff Forschung großzügig und unter Einsatz zahlreicher Dämpfe auslegte.KI-generiert

In diesem Moment erschien der Geist der Schule, wie immer begleitet von einem schwebenden Hamsterskelett.

„Kinder sind der Treibstoff der Bildung. Leider brennen sie oft an beiden Enden.“

„Das hilft uns jetzt nicht wirklich weiter“, sagte Herr Einmal noch und ich werde… , der am Fenster stand und sich fragte, wie nah die nächste Hühnchenfarm sein könnte.

Im chaotischen Chemiesaal steht Maximilian mitten in einem dampfenden Experiment und hält triumphierend einen Kolben hoch. Im Hintergrund beobachten Sabina und der Schulleiter ihn durch die offene Tür, der Geist schwebt skeptisch mit Hamsterskelett daneben.
Maximilian selbst wirkte dabei nicht wie ein Gefährder, sondern eher wie ein sehr enthusiastischer Endgegner des Chemieunterrichts.KI-generiert
Im Büro oder Lehrerzimmer denkt der erschöpfte Schulleiter sehnsüchtig an eine Hühnchenfarm, während Freddy und Sabina sprechen und der Geist mit Hamsterskelett im Hintergrund schwebt.
Am Ende blieb wie so oft die pädagogische Kernfrage: retten, beruhigen oder doch lieber einen Hühnchenzuchtbetrieb eröffnen.KI-generiert

Fußnoten

  1. Ein Hühnchenzuchtbetrieb in Überwald, falls Sie fragen wollten.